Brexit – richtig oder falsch?

 


Harry-Potter-Autorin Rowling nennt es ein Monster. Das Referendum zum EU-Austritt spaltet das Inselvolk in zwei feindliche Lager. War die Ermordung von Jo Cox nur die Spitze des Eisbergs? Über Nacht wurden die Stimmen in den Urnen gezählt. 51,9% für den Austritt, 48,1% für den Verbleib.

Richtig oder falsch? Die Beinahe-Patt-Situation wirft Fragen auf:

  • Ist die heutige Form der Demokratie noch zeitgemäß? Kann es sein, dass die eine Hälfte der Bevölkerung von der anderen Hälfte zu einer Entscheidung gezwungen wird?
  • Ist die EU die wahre Ursache des Problems?

Wäre die EU Ursache des Desasters, müssten alle Nicht-EU-Bürger glücklich sein. Doch das Gegenteil ist der Fall. Immer mehr Flüchtlinge drängen nach Mitteleuropa. Fast alle Länder der Welt haben größte Probleme. Die meisten sind hoch verschuldet. Hier finden wir die Ursache!

Wer ist schuld an der weltweiten Verschuldung?

Werfen Sie einen kritischer Blick auf das Geldsystem – und Sie werden fündig. Mit mathematischer Präzision müssen Guthaben und Schulden immer gleich sein. Die Guthaben der einen sind die Schulden der anderen. Das alte System folgt der mörderischen Logik des Nullsummenspiels. Die Welt droht unter einem Finanzsystem zusammenzubrechen, in dem das Geld durch Schulden geschaffen wird. Über 97% des Geldes weltweit ist solches Schuldgeld.

Die Deutsche Bundesbank schreibt über Geldschöpfung:

»Geschäftsbanken-Buchgeld entsteht, wenn eine Geschäftsbank einer Nichtbank einen Kredit gewährt oder ihr einen Vermögenswert abkauft und der Nichtbank im Gegenzug den entsprechenden Betrag als Sichteinlage gutschreibt.«

 

Ich oder Du – ein mörderisches Spiel!

Einige Wirtschaftsteilnehmer werden so klug sein und mehr einnehmen, als sie ausgeben. Mit unbarmherziger mathematischer Präzision müssen die anderen mehr ausgeben als sie einnehmen. Es geht im alten System nicht anders. Für jeden Euro Guthaben auf Ihrem Konto hat jemand dieselbe Menge Schulden. Das Nullsummenspiel der Schuldgeldschöpfung zwingt die Menschheit in den globalen Wirtschaftskrieg. Bewaffnete Auseinandersetzungen und Flüchtlingsströme sind die unweigerliche Folge.

Solch ein System ist tödlich für die ganze Menschheit. Die Occupy-Bewegung kreierte seinerzeit den Slogan »wir sind die 99 %«. Welch grobe Untertreibung! Gigantische Geldvermögen weltweit sind in den Händen von etwa 300 Familien – ein winziger Bruchteil eines Promilles. Der Rest der Welt muss sich die dazugehörigen Schulden teilen.

DU-Ich

Buch-Geldschöpfung: Das weltweite Finanzsystem ist ein Nullsummenspiel. Die Gewinne der einen sind die Verluste der anderen. Was die einen mehr einnehmen, müssen andere mehr ausgeben. Die Summe aller Konten ist null – so will es das Gesetz der Bilanz.

 

Der Staat bürgt für die Bürger

Wo sind die Schulden, wenn wir sie nicht auf unserem Konto haben? Der Staat hat sie für uns übernommen. Praktisch alle Staaten sind haushoch verschuldet. Den Kapitaldienst bezahlen wir alle in Form von überhöhten Abgaben und Preisen.

In Deutschland liegt die Pro-Kopf-Verschuldung aktuell bei 26.500 €. Belgien hat 38.500 €, und der traurige Sieger ist Irland mit 43.500 € Staatsschulden pro Person. Der Euro ist eine Mogelpackung. Das wissen wohl inzwischen alle. Doch die viel größere Mogelpackung ist das derzeitige Geldsystem. Als Haupt-Konfliktursache zwingt es die Menschheit in den globalen Wirtschaftskrieg.

Brexit: Thema verfehlt!

Genau genommen haben die Briten nichts Wesentliches entschieden. Ihre Entscheidung geht am Problem vorbei. Brexit ist lediglich ein Zeichen des weltweit wachsenden Unmuts.

Die gute Nachricht: Es gibt eine Lösung.

Sie heißt Gradido und wurde in intensiver Wirtschaftsbionik-Forschung von der Natur abgeschaut. Mit viereinhalb Milliarden Jahren Erfolgsgeschichte ist sie das beste Vorbild. Sie funktioniert offensichtlich – im Gegensatz zum Finanzsystem. Letzteres lässt zwei Drittel der Menschheit unterhalb der Armutsgrenze vegetieren. Ca. 25.000 Menschen sterben jeden Tag an Hunger oder Durst. Das Finanzsystem fordert täglich 10x so viel Tote wie bei 9/11!

Was die Natur richtig macht – seit viereinhalb Milliarden Jahren

Keine Steuern, keine Schulden, dafür Leben in überfließender Fülle! Das Leben kennt nur positive Zahlen. Die Natur erneuert sich in einem stetigen Kreislauf von Werden und Vergehen. Diese und weitere Erkenntnisse liegen der »Natürlichen Ökonomie des Lebens« zugrunde. Deren Entwickler nannten sie kurz und prägnant »Gradido«. Der Name steht für Gratitude (Dankbarkeit), Dignity (Würde) und Donation (Schenken).

Gradido, das neue Geld- Wirtschaftssystem bietet

  • Aktives Grundeinkommen für jeden Menschen weltweit
  • Großzügigen Staatshaushalt für jedes Land, proportional zur Anzahl seiner Einwohner
  • Ausgleichs- und Umweltfonds zur Sanierung der ökologischen Altlasten.

Und das ohne Schulden, Steuern und sonstige Abgaben – wie die Natur!

 

Fazit

Der Brexit ist lediglich ein Zeichen des globalen Unmutes. Die Menschen merken, dass etwas extrem schief läuft. Die heilige Kuh des Finanzsystems ist noch tabu in den Mainstream-Medien. Diese bringen weder Aufklärung über das Problem noch über mögliche Lösungen.

Doch viereinhalb Milliarden Jahre Erfolgsgeschichte sprechen für sich. Gradido kann parallel zum alten Geldsystem stufenweise eingeführt werden. In wenigen Jahren wird es dieses dann friedlich ersetzen. Gradido dient dem Wohle aller und schadet niemandem.

Die wirkliche Entscheidung lautet:

Wollen wir noch mehr Armut, Hunger, Terror, Kriege und Flüchtlingsströme? Wollen wir dann schließlich zusammen mit dem alten System untergehen?

Oder wollen wir die Erfolgsgeschichte der Natur weiter schreiben? Wollen wir gemeinsam Wohlstand und Frieden schaffen nach dem Erfolgsmodell der Natur?

Dies ist die wahre Entscheidung, die wir zu treffen haben. Alle Brexits, Grexits und sonstige Exits sind Ablenkungsmanöver.

Informieren Sie sich jetzt auf www.gradido.net
und fordern Sie Ihr kostenfreies Gradido-E-Book an!

 

Bernd Hückstädt

Bernd Hückstädt ist Wirtschaftsbioniker und Entwickler der Natürlichen Ökonomie des Lebens. Er ist Autor des Buchs „Gradido, Natürliche Ökonomie des Lebens – Ein Weg zu weltweitem Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur”

 

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20 thoughts on “Brexit – richtig oder falsch?

  1. Wenn der Egoismus der Menschen das Problem sein sollte, dann können nur die Menschen selber den Egoismus überwinden.
    Jeder überwindet seinen eigenen Egoismus. Tod ist eine gute Therapie.
    Immer wenn Du/man etwas unbedingt haben willst, dann denke daran, dass Du eines Tages sterben wirst. Kein Mensch wird materiellen Besitz ewig behalten können. Spätestens bei Deinem Tod trennst Du Dich von diesen Sachen. Man kann seine Begierden – gedanklich – schon vorher davon trennen.

    (Hallo Moderation – den ersten Kommentar und diese Zeile bitte löschen)

  2. Die Weiterentwicklung von “gradido” ist unbedingt notwendig.1.Abschaffung des Bargeldes 2.Schaffung internationaler Spielregeln-Gesetze.3.Weltweite Demokr-atie.4. Grundeinkommen bestehend aus Miete, Nahrung, Bildung, Kankenschutz Der Mensch brauch die Erde, aber die Erde brauch den Menschen nicht.Danke Bernd für deine Inspiration!!!

    1. Vielen Dank, Horst, für diesen Kommentar

  3. Guter Text Bernd!
    Was mich noch interessieren würde: Wenn 97% des Geldes durch Schulden “gemacht” wird, wie sieht es mit den restlichen 3% aus? 3% sind ja bei der rießigen Gesammtsumme keine Kleinigkeit und somit auch nicht zu vernachlässigen.

    1. Hallo Hermann,
      der Rest ist Zentralbank-Geld. Das wird im Wesentlichen auch durch Schulden geschöpft.

      1. @ Bernd, wenn 3% “der Rest” Zenralbankgeld ist, welches ebenfalls durch Schuld entsteht (Geschäftsbank leiht sich von der Zentralbank “Zentralbankgeld”), dann hätte man – mit mathematischer Präzision – 100% Geld, welches durch Schuld entsteht.

        Der oben zitierte Satz der Bundesbank gibt einen Hinweis auf die Schuldfrei entstandenen Teile.

        »Geschäftsbanken-Buchgeld entsteht,wenn … oder ihr einen Vermögenswert abkauft und der Nichtbank im Gegenzug den entsprechenden Betrag als Sichteinlage gutschreibt.«

        Schuldfreies Giralgend kommt in die Welt, wenn sich Banken im Frankfurter Bankenviertel hohe Glitzertürme bauen, Limousinen kaufen, Designerbüros und Ledersofas kaufen.
        Ist es ein “Anlagegut” (Bilanzssprache), welches auf der Aktivseite der Bilanz als “Betriebsvermögen” aufgerufen wird, so erschafft sich die Bank *schnipp* das Geld zum bezahlen selbst. Der Lieferant der tollen Dinge wird nur gebeten, vorher ein Konto bei der Bank zu eröffnen, die er dann beliefern darf…

        1. @ukw
          Das Geld, mit dem die Banken ihre Gebäude bezahlen, wir ebenfalls durch Schuldgeldschöpfung erzeugt.

          1. Da vertreten die deutsche Bundesbank und ich eine andere Meinung-
            Buchhalterisch ist in dem Fall (Bank kauft Firmnenwagen) keine Verschuldung nötig. Das Geld für das Auto kann trotzdem erzeugt werden. Das Auto wird mit “echtem” Giralgeld bezahlt.
            Der Lieferant vom neuen Auto muss lediglich ein Konto bei der Bank eröfffnen oder bereits haben.

            Das trifft für alle Anlagegüter // “Vermögenswerte” zu.
            Den Wolkenkratzer in Frankfurt/Main. Die Zentrale in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Hawaii. Die Schreibtische, das Rechenzentrum und den Bankeigenen Großraum Jet von Airbus – komplett mit Whirlpool und mit einer wundervollen Wurzelholz Bar für lange Transatlantikflüge…)

  4. Unter http://www.thrivemovement.com ist ein mehrstündiges Video zu sehen, dass die Entwicklung unseres menschenverachtenden Systems und die wirklichen Herrscher zeigt.
    Obwohl ich für die Umsetzung der Gradidoidee auf friedlicher Basis keine Chance sehe, werde ich mich weiterhin um die Verbreitung bemühen und auf Gottes Hilfe hoffen.

  5. Trotzdem mit allen bedenklichen Mitteln versucht wurde, die Briten in der EU zu halten, ist der Brexit jetzt Tatsache. Das hat natürlich wirtschaftliche Gründe.

    Was schieft läuft, ist aber nicht nur das Geldsystem: Immer mehr Menschen wird klar, dass wir fremdbestimmt sind. Die parlamentarische Demokratie ist definitiv kein Ausweg. Bei den Wahlen geht die Macht vom Volke aus, kommt aber nicht zu den Menschen zurück. Selbst die direkte Demokratie hat Mängel, denn jetzt sind 48 Prozent der Briten nicht zufrieden. An diesem Punkt könnten in Zukunft Elemente aus der Soziokratie nützlich sein (Konsententscheidung).

    Zentralisierte Macht ist definitiv der Killer für alle basisdemokratischen Ansätze. Man muss die Leute kennen, denen man Aufträge gibt. Also möglichst kleine Einheiten, damit keine Hierarchien entstehen können.

    Selbstredend tragen Komplementärwährungen wie Gradido unterstützend bei. Eine Ablösung des jetzigen Systems ist Pflicht. Darum verfolge ich euer Projekt weiter mit grossem Interesse.

    1. Danke für den Kommentar, Rafael!
      Um das System zu transformieren ist es gut, wenn sich die positiven Kräfte vernetzen und gemeinsam eine starke Kraft bilden.

  6. ….so überzeugend und faszinierend in seiner Einfachheit ! Danke für Ihre Unermüdlichkeit.

    1. Danke, Thomas für dein / Ihr schönes Feedback!

  7. Hallo Bernd,
    ja der Ansatz ist nicht schlecht und die Idee ist nicht neu, ABER??? Wie soll der unterschiedliche Reichtum/ Güter usw.verteilt werden, da fängt doch schon der Egoismus der Menschen an, das haben schon die Urvolker versucht haben zwar mit Muscheln bezahlt aber da war doch schon der Anfang für den jetzigen Zustand gelegt, also wie muss es geregelt werden?. Nicht nur eine Idee nachgehen sondern praktikable Vorschläge machen, das ist ein “Schuh”

    1. Vielen Dank für den Kommentar! Der Egoismus der Menschen ist längst nicht so groß wie ihnen immer vorgeworfen wird. Die Mehrheit der Menschen will einfach in Frieden leben. Das alte Finanzsystem fördert leider den extremen Egoismus. Aufgrund des Nullsummensystems können im alten System dauerhaft nur extreme Egoisten überleben. Es ist ein Kriegssystem. Wohlstand für alle ist im alten Finanzsystem mathematisch unmöglich. Gradido ist ein Geld- Wirtschaftssystem, das praktische wirtschaftliche Anreize schafft für ein friedliches Miteinander in Harmonie mit der Natur. Egoisten wird es auch bei Gradido noch geben. Nur können die vergleichsweise viel weniger Schaden anrichten.

    2. Hallo Mühlhoff

      Wenn der Egoismus der Menschen das Problem sein sollte, dann können nur die Menschen selber den Egoismus überwinden.
      Jeder überwindet seinen eigenen Egoismus. Tod ist eine gute Terapie.
      Immer wenn Du/man etwas unbedingt haben willst, dann denke daran, dass Du eines Tages sterben wirst. Kein Mensch wird materiellen Besitz ewig behalten können. Spätestens bei Deinem Tod trennst Du Dich von diesen Sachen. Man kann sich schon vorher davon trennen.

  8. Toller Artikel Bernd!
    Macht weiter so!

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