Warum brauchen wir Gradido?

»Gradido als Weg aus der Sackgasse: er beginnt mit Achtsamkeit und Umdenken.«

Unser gegenwärtiges Geld entsteht dadurch, dass es nicht einmal von staatlicher Seite, sondern von privaten Institutionen (Weltbank, Europäische Zentralbank, jeweilige Nationalbanken) in seiner Menge bestimmt und erzeugt (als Geldschein gedruckt, als Münze geprägt) wird. Darüber hinaus wird es von den Banken beispielsweise bei einer Kreditvergabe durch Eintrag in ein EDV-System als zwar allgemein anerkanntes, aber im Regelfall gesetzlich nicht gedecktes Zahlungsmittel erschaffen. Seine Wertdeckung durch Gold und andere Sachwerte ist schon seit vielen Jahren weggefallen. Statt einer staatlichen und damit noch am ehesten demokratischen Bestimmung der Geldmenge sind die Staaten selbst die größten Schuldner der Banken. Infolge des weltweit vorherrschenden Systems von Zins und Zinseszins ist die Summe des zurückzuzahlenden Geldes immer höher als die Summe des verliehenen Geldes. Dadurch sind sowohl die Inflation als auch die Schuldenfalle vorprogrammiert und es obliegt dem als frei bezeichneten Spiel der Wirtschaftskräfte, wer letztlich auf seinen Schulden sitzenbleibt. Die Kluft zwischen Schulden und Guthaben und somit zwischen Arm und Reich wird damit immer größer.

 

Das alte Gewinner-Verlierer-Spiel mag ja im Sport noch eine gewisse Berechtigung haben. Für das gemeinsame Überleben der Menschheit würde es Selbstmord bedeuten.

Den Ausweg sehen wir nicht einem Rückfall in die geldlose Tauschwirtschaft der Steinzeit.   Gradido – die Natürliche Ökonomie des Lebens –  ist ein modernes zukunftsbezogenes Geld- Wirtschaftsmodell, wo das Geld nicht mehr durch Schulden geschöpft wird, sondern durch das Leben selbst. Es ist von der Natur abgeschaut. Da es in der lebendigen Natur nur positive Zahlen gibt, gibt es bei Gradido auch nur positive Kontostände. Daher ist Gradido ein Plussummenspiel, bei dem alle (wenn auch in unterschiedlicher Höhe) gewinnen.

 

Gradido bringt Vorteile für alle, denn alle gewinnen! Neben einem Aktiven Grundeinkommen bietet es einen reichlichen schuldenfreien Staatshaushalt und den größten Umwelttopf in der Geschichte der Menschheit. Um Gradido zu verstehen ist Umdenken nötig. Umdenken von den alten Gewinner-Verlierer Paradigmen hin zu einer neuen Gesellschaft, die das Wohl aller ihrer Mitglieder sichert. Die Natürliche Ökonomie des Lebens bietet das Handwerkszeug dazu.

 

 

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One thought on “Warum brauchen wir Gradido?

  1. Hallo , ich bin über Euren Sprachgebrauch und die daraus folgende ungenügende Gedankliche Durchdringung des Textes gestolpert. Ihr schreibt:
    “ Dadurch sind sowohl die Inflation als auch die Schuldenfalle vorprogrammiert und es obliegt dem als frei bezeichneten Spiel der Wirtschaftskräfte, …“

    Es geht um die Verwendung des Wortes Vorprogrammiert. Dieses Wort wird leider immer wieder verwendet. „programmiert“ bedeutet Vorab festgelegt, vorgesprochen“ die Vorsilbe „vor“ ist im deutschen ist im Lateinischen „pro“
    Vorprogrammiert bedeutet „vor vor gesprochen.“

    Im folgenden hab ich den Satz – ohne „vor“ nochmal hineinkopiert

    „Dadurch sind sowohl die Inflation als auch die Schuldenfalle programmiert und es obliegt dem als frei bezeichneten Spiel der Wirtschaftskräfte, …“

    Die Inflation im Sinne von „Geldentwertung“ ist imo weder durch die Geldschöpfung verursacht, noch ist die Inflation im Sinne von „Geldflut“ durch das Schuldgeldsystem erzeugt. Inflation ist nicht Schuldgeld – Systemimmanent., denn beim Schuldgeld System wird das geschaffene Geld durch die Schuldentilgung auch wieder vernichtet.
    Die Ursache für den „inflationären“ Wertverlust des heutigen Geldes liegt in imo an der Notwendigkeit ständig neues Geld zu schöpfen, weil das vorhandene Geld (überwiegend in Renten und Pensionskassen) weggespart wird. Wer Geld „anlegt“ schafft Inflation, weil der Sparer die zur Tilgung notwendigen Geldsummen/Beträge aus dem Geldfluss nimmt.

    In heutigen Geldsystem werden die Sicherheiten knapp, die Voraussetzung für eine Kreditvergabe (und somit für Geldwachstum) sind.

    Ich dachte das sei Euch so logisch und klar, das ich diese Gedanken hier auch lesen könnte. Es ist keine Kritik am Gradido selbst, sondern eine Kritik an Eurer Begründung für den Gradido. Ich finde es fatal, wenn die Gradido Befürworter Argumente verwenden, die mit einfacher Mathematik / Logik entkräftet werden können.

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